Für Photovoltaik gibt es 2026 nicht nur einen einzigen Förderweg. Relevant sind vor allem die Einspeisevergütung nach dem EEG, KfW-Finanzierungen sowie Programme einzelner Bundesländer und Kommunen. Welche Kombination sinnvoll ist, hängt von Standort, Anlagengröße und Investitionsplan ab.

Solar-Förderung über das EEG

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz regelt unter anderem die Vergütung für Strom, der aus einer privaten PV-Anlage in das öffentliche Netz eingespeist wird. Für neue Anlagen verändern sich die Vergütungssätze regelmäßig. Deshalb sollte bei der Planung immer der tatsächliche Inbetriebnahmezeitpunkt berücksichtigt werden.

Wichtig: Förderbedingungen und Vergütungssätze sind zeitabhängig. Vor Bestellung und Installation sollten die aktuell geltenden Werte geprüft werden.

KfW-Programm 270

Über das Programm „Erneuerbare Energien – Standard (270)“ kann die KfW Investitionen in Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher finanzieren. In die Finanzierung können – abhängig vom Vorhaben – auch Planungs- und Installationskosten einbezogen werden. Beantragt wird der Kredit über eine Bank oder einen Finanzierungspartner.

Programme der Bundesländer

Einige Bundesländer unterstützen bestimmte PV-Projekte zusätzlich. Die Programme unterscheiden sich deutlich: Teilweise werden Speicher, besondere Dachlösungen oder zinsgünstige Darlehen gefördert. Eine bundesweit einheitliche Landesförderung gibt es nicht.

Kommunale Zuschüsse

Auch Städte und Gemeinden können eigene Programme anbieten. Diese Zuschüsse sind oft regional begrenzt und mit konkreten technischen oder zeitlichen Voraussetzungen verknüpft. Gerade deshalb lohnt sich eine Prüfung anhand der eigenen Postleitzahl.

Speicher und Eigenverbrauch

Ein Batteriespeicher kann den Anteil des selbst genutzten Solarstroms erhöhen. Je nach Region können Speicher direkt oder im Rahmen eines kombinierten PV-Programms berücksichtigt werden. Technisch sollte die Speicherdimensionierung auf Anlagenleistung und Verbrauch abgestimmt werden.

Steuerliche Rahmenbedingungen

Für viele kleine private PV-Anlagen gelten in Deutschland steuerliche Erleichterungen. Welche Regelungen im konkreten Fall greifen, hängt von Anlagengröße, Nutzung und steuerlicher Situation ab.

Fazit

Förderung ist 2026 weiterhin ein wichtiger Baustein, sollte aber nicht isoliert betrachtet werden. Für die Wirtschaftlichkeit zählen ebenso Investitionskosten, Eigenverbrauch, Speicher, Dachausrichtung und zukünftiger Strombedarf.

Förderung und Angebot prüfen lassen

Hinweis: Die Informationen dienen der allgemeinen Orientierung und stellen keine individuelle Energie-, Finanz-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Förderprogramme und Konditionen können sich ändern.